Mittwoch, 21. Mai 2014

Tag 11 - Kurzmeldung


Gestern ging es von Hiddensee nach Glowe.
Leider war das Netz so schwach, dass nur der Bericht von vorgestern ohne Bilder raus ging. Danach bin ich entnervt in die Koje gegangen.

Im Moment sind wir unter Segeln bei Sonnenschein und schwachen Süd-Ost in Richtung Klein-Zicker unterwegs.

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Fairphone

Dienstag, 20. Mai 2014

Tag 10 - Der lange Schlag von Ystad nach Hiddensee

Ystad
Bei der vorherrschenden Windrichtung aus Osten, war nach kurzer Überlegung klar, dass es heute in Richtung Süden geht. Jede Meile weiter nach Westen würde ein heftiges Kreuzen auf dem Rückweg bedeuten.
Damit fiel Kopenhagen aus dem Rennen und es sollte nach Hiddensee gehen.

Der abendliche Nebel hatte sich morgens zwar noch nicht ganz verflüchtigt, aber die Sonne kämpfte sich langsam durch und es sah nach einem schönen Tag aus.

Das pünktliche Aufstehen klapp allerseits, eimal Tanken und noch ein paar wichtige Dinge eingekauft und gegen neun Uhr ging es los.
Der Wind spielte relativ gut mit, so dass wir weite Strecken der fast 65 sm unter Segeln bestreiten konnten.



Der anfängliche Sonnenhimmel bedeckte sich auf unserem Weg gen Süden mehr und mehr.
Bis auf einen kurzen Regenschauer blieb es aber trocken. Anschließend drehte sich der Wind und das Wetter wurde besser.
Als Hiddensee am Horizont auftachte schien auch die Sonne.

Die sehr schmale Einfahrt zwischen Rügen und Hiddensee und dann in Richtung Kloster ging nur unter Motor und auch nur im moderatem Tempo.
Jürgen meisterte die Strecke bravorös, trotz der Unterstützung von fünf Navigatoren.
Derweil köchelte Joachim unter Deck.

Bis wir dann einen festen Liegeplatz hatten dauerte es dann noch etwas.
Alle Plätze für unseren Tiefgang waren belegt.
Nachdem wir im ersten Versuch an einem Motorboot im Päckchen lagen, haben wir uns auf den Platz für die Wassertaxis verschoben.
Im Hafen wird fleißig ausgebaggert und der Motorbooteigner, meinte, dass wir da ggf. im Wege liegen.

So gegen halb neun war alles erledigt und unter Deck erwartete uns ein gedeckter Tisch - Kartoffelsalat, Würstchen und gekochte Eier.
Genau das Richtige nach dem langen Seetag.

Ich klappte ab (daher wieder die Blogverspätung) und die anderen machten sich auf zum Leuchtturm.

Deren Rückweg ging dann mit Taschenlampen durch die Dunkelheit.

Sonntag, 18. Mai 2014

Tag 9 Von Lummerland nach Ystad



Ein langer Tag auf dem Wasser mit fast 55sm, davon die meiste Zeit unter Segeln.
Der Wind war ok, Windstärken so zwischen 4 und 5, Leider war der Rest nur grau in grau und kalt.
Morgens mit Regen losgefahren, der sich allerdings nach einiger Zeit verzog.
Kurz vor unserer Ankunft in Ystad gab es dann noch in abschließendes, dickes Gewitter.

Im recht neuen Hafen war wieder reichlich Platz, so dass wir ganz schnell einen komfortablen Platz gefunden hatten.
Eine schicke Nachbarin


Auch die Sanitäranlagen sind in Ordnung und erstmals auf der Reise auch einen freien und recht schnellen Wlan-Zugang.
Damit konnte ich auch meinen Rückstand der letzten Tage beim Blog aufarbeiten.

Abends waren wir dann noch ein paar Schritte in der Stadt.
Schade, dass es Sonntag war.
In der beschaulichn Aktstadt gibt es einen bunten Mix an Geschäften.



Den Tag haben wir dann in einem "italiennischen" Restaurant bei einer sehr gleckeren Pizza abgeschlossenen.

Durch den langen Seetag und den insgesamt grauen Lichtverhältnissen gibt es auch nur wenige Bilder. Zugebener Maßen war ich auch "fotofaul" und hatte nur die kleine P7100 mit
Morgen soll die Sonne scheinen und ich schaue mal, dass es noch ein paar farbige Eindrücke aus Ystad gibt.

Tag 8 - Auf nach Lummerland

Eine Robbe vor Uitklippan
Gegen acht Uhr ging es pünktlich von Utklippan los,
keine Verzögerung durch eventuelle Duschen ;)

Blauer Himmel, flache See, kein Wind - also gab es einen Motorboottag.
Unser achter Mann - der Autopilot - hatte "Schwerstarbeit" zu verrichten,
der Rest der Crew döste vor sich hin.


Nur beim Kreuzen der Seeschifffahrtsweges waren alle wieder wach, da hier einiges an grossen Pötten unterwegs war.
Aber wie Ihr lest, alles ist gut gegangen, wir hatten schließlich auch noch Radar :)

Der Mittagstisch war dann wieder gut gedeckt, Locke zauberte Krabbenbrötchen, frisch aus der Pfanne.

Kurz vor Christiansoe noch ein Segelversuch, aber so richtig Fahrt hat es auch nicht gebracht.




Einfahrt Christiansoe


So haben wir dann gegen vier nach ca. 45sm im Süfhafen festgemacht.
Erst im Päckchen und dann als ein polnischer Zweimaster abgelegt hatte direkt am Kai.





Die Insel in Verbindung mit Ihrem Schwesterchen Frederiksoe - beide verbunden mit einer Fussgängerbrücke - sind das in die Realität
übertragene Lummerland.

Die Polizeistation


Um die hügelige ehemalige Festung gruppieren sich urige Häuschen, teilweise in den Fels gehauen (könnte auch Hobbingen sein),
ehemalige Räucherkammern als Wohnräume ausgebaut.
Auf jeden Fall ein Ort, den man gut mehrfach besuchen kann und sollte.








Ein Nestbau auf dem Anleger, einer von vielen Seevögeln auf den Inseln



Tag 9 - Richtung Ystad

Heute geht es in Richtung Ystad.
Leider ist das Netz in Christian sie so dünn, dass es keine Bilder gab
und auch der gestrigen Tag noch fehlt.
Ich hoffe, dass ich das heute Abend nachholen kann.

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Samstag, 17. Mai 2014

Tag 7 - Einfach, einfachst, Uitklippan

Vom Baustellenhafen Karlskrona ging es bei schönem Wetter in Richtung Uitklippan.
Karlskrona

Karlskrona
Karlskrona

Ein kleines, dreiteiliges Inselchen vor der schwedischen Schärenküste.
Da der Weg dorthin nur ca. 15sm beträgt sind wir ganz entspannt gegen elf losgefahren.

Einmal noch auf Sicherheit tanken und dann lotste uns Joachim unter Motor durch die Schären auf die offene Ostsee.

Auf der einen Seite war es fast wieder wolkenlos, auf der anderen Seite gab es auch nur wenig Wind.
So sind wir dann piano bei bei vier bis sechs Knoten unserem Ziel entgegen gesegelt.

Aufgrund des kurzen Schlages gab es auch nur die übliche Wegzehrung, Haribi, Kekse, Mettwurürstchen, Schokolade.

Das Örtchen

Merit Amun mit Herzchenhaus


Nach der Ankunft zeigte sich Uitklippan als "Hafen" von der einfachsten Seite.
Kein Strom (daher auch kein Blogeintrag an diesem Tag),
keine Dusche, die offene Toilette war als Mühllager missbraucht.
Nachdem Jürgen das zweite stille Örtchen - oder auch Herzchen-Haus - aufgeschraubt hatte,
gab es wenigstens eine Basismöglichkeit.

Zum Abendessen gab es dann Pellkartoffeln mit Hering, wahlweise in Sahne- oder Joghurtsauce.

Nach dem Essen gab es dann noch vielfältige Versuche ein paar schöne Fotos zu machen.
Der Leuchtturm von Uitklippan

Flocke am Horizont
Ich habe leider den falschen Standort erwischt, so dass meine Ausbeute nicht gross war.


Flocke hat da schon mehr geschafft.


Zum Abend kamen dann noch zwei weitere Boote.
Damit lagen vier Boote schön verteilt im Hafenbecken.

Da wir morgens früh hoch wollten - 50sm nach Christiansö - lagen wir auch entsprechend früh im Bett.

Tag 8 - Abfahrt

Heute geht es zu den Erbseninseln.
Sonne, keine Wolken und nur wenig Wind.

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Freitag, 16. Mai 2014

Tag 7 - Eine Insel

Wir sind bei schönem Wind schnell mal nach Utklippa gefahren.
Kleines Inselchen - back to the roots:
kein Strom
kein WC
keine Dusche
fast keine Menschen - ein weiteres Boot
viel Natur

Mehr vom heutigen Tag gibt es dann morgen.

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Tag 7 - Abfahrt

Es geht in Richtung Utklippan

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Tag 6 - Karlskrona, die Fahrt durch die Schären

Mit einem Tag Verspätung:
Nach der gestrigen Sonnenankunft, ging es heute morgen auch wieder sonnig weiter.
Ohne genaue Temperaturangabe wurde trotzdem draußen gefrühstückt.
Nur die Harten .....


Und dann ging der Kitsch weiter, blauer Himmel, glitzernde Wellen.
So glitten wir durch die Schären, anfangs mit Motor im weiteren Verlauf wurde dann auch gesegelt.
Zum einen weil der Wind etwas auffrischte und zum anderen weil es dann auch etwas mehr Platz gab.

Alles in allem eine ruhige Sonnentour.




Zwischenmahlzeiten


Und wir Segeln

Hier sieht man die Gopro am Rumpf


Ich hatte auch zum ersten Mal die Gopro aussen am Rumpf befestigt.
Der Saugnapf hat gehalten, allerdings sind die Aufnahmen nicht sehr spektakulär, dafür war das Wetter einfach zu ruhig.
Ich schaue mal, dass ich in den nächsten Tagen ein paar Filmschnippsl nachliefere.

Nach 34sm waren gegen halb sechs in Karlskrona. Auch hier zeigte sich, dass die Saison in Schweden noch nicht eröffnet ist.
Der Gästehafen war fast leer, vom Hafenmeister nichts zu sehen und vor dem Service-Container standen wir auch ratlos.
Zutritt nur mit Code, gut geraten - mit der "2014" gab es den Zutritt zur Behindertentolette, ein wenig bequemer als das Örtchen an Bord.
Die Gopro kann auch Fotos

Das Örtchen

Ein Ehepaar, dass neben uns lag, gab den Tip, wo ein gutes chinesisches Restaurant sei.
Nach kurzem Nachdenken machten wir uns dann auf den Weg.
Für einen überschaubaren Preis gab es ein gutes Essen.

Morgen geht es dann mit einem überschaubaren Schlag nach Utklippan.