Sonntag, 18. Mai 2014

Tag 9 Von Lummerland nach Ystad



Ein langer Tag auf dem Wasser mit fast 55sm, davon die meiste Zeit unter Segeln.
Der Wind war ok, Windstärken so zwischen 4 und 5, Leider war der Rest nur grau in grau und kalt.
Morgens mit Regen losgefahren, der sich allerdings nach einiger Zeit verzog.
Kurz vor unserer Ankunft in Ystad gab es dann noch in abschließendes, dickes Gewitter.

Im recht neuen Hafen war wieder reichlich Platz, so dass wir ganz schnell einen komfortablen Platz gefunden hatten.
Eine schicke Nachbarin


Auch die Sanitäranlagen sind in Ordnung und erstmals auf der Reise auch einen freien und recht schnellen Wlan-Zugang.
Damit konnte ich auch meinen Rückstand der letzten Tage beim Blog aufarbeiten.

Abends waren wir dann noch ein paar Schritte in der Stadt.
Schade, dass es Sonntag war.
In der beschaulichn Aktstadt gibt es einen bunten Mix an Geschäften.



Den Tag haben wir dann in einem "italiennischen" Restaurant bei einer sehr gleckeren Pizza abgeschlossenen.

Durch den langen Seetag und den insgesamt grauen Lichtverhältnissen gibt es auch nur wenige Bilder. Zugebener Maßen war ich auch "fotofaul" und hatte nur die kleine P7100 mit
Morgen soll die Sonne scheinen und ich schaue mal, dass es noch ein paar farbige Eindrücke aus Ystad gibt.

Tag 8 - Auf nach Lummerland

Eine Robbe vor Uitklippan
Gegen acht Uhr ging es pünktlich von Utklippan los,
keine Verzögerung durch eventuelle Duschen ;)

Blauer Himmel, flache See, kein Wind - also gab es einen Motorboottag.
Unser achter Mann - der Autopilot - hatte "Schwerstarbeit" zu verrichten,
der Rest der Crew döste vor sich hin.


Nur beim Kreuzen der Seeschifffahrtsweges waren alle wieder wach, da hier einiges an grossen Pötten unterwegs war.
Aber wie Ihr lest, alles ist gut gegangen, wir hatten schließlich auch noch Radar :)

Der Mittagstisch war dann wieder gut gedeckt, Locke zauberte Krabbenbrötchen, frisch aus der Pfanne.

Kurz vor Christiansoe noch ein Segelversuch, aber so richtig Fahrt hat es auch nicht gebracht.




Einfahrt Christiansoe


So haben wir dann gegen vier nach ca. 45sm im Süfhafen festgemacht.
Erst im Päckchen und dann als ein polnischer Zweimaster abgelegt hatte direkt am Kai.





Die Insel in Verbindung mit Ihrem Schwesterchen Frederiksoe - beide verbunden mit einer Fussgängerbrücke - sind das in die Realität
übertragene Lummerland.

Die Polizeistation


Um die hügelige ehemalige Festung gruppieren sich urige Häuschen, teilweise in den Fels gehauen (könnte auch Hobbingen sein),
ehemalige Räucherkammern als Wohnräume ausgebaut.
Auf jeden Fall ein Ort, den man gut mehrfach besuchen kann und sollte.








Ein Nestbau auf dem Anleger, einer von vielen Seevögeln auf den Inseln



Tag 9 - Richtung Ystad

Heute geht es in Richtung Ystad.
Leider ist das Netz in Christian sie so dünn, dass es keine Bilder gab
und auch der gestrigen Tag noch fehlt.
Ich hoffe, dass ich das heute Abend nachholen kann.

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Samstag, 17. Mai 2014

Tag 7 - Einfach, einfachst, Uitklippan

Vom Baustellenhafen Karlskrona ging es bei schönem Wetter in Richtung Uitklippan.
Karlskrona

Karlskrona
Karlskrona

Ein kleines, dreiteiliges Inselchen vor der schwedischen Schärenküste.
Da der Weg dorthin nur ca. 15sm beträgt sind wir ganz entspannt gegen elf losgefahren.

Einmal noch auf Sicherheit tanken und dann lotste uns Joachim unter Motor durch die Schären auf die offene Ostsee.

Auf der einen Seite war es fast wieder wolkenlos, auf der anderen Seite gab es auch nur wenig Wind.
So sind wir dann piano bei bei vier bis sechs Knoten unserem Ziel entgegen gesegelt.

Aufgrund des kurzen Schlages gab es auch nur die übliche Wegzehrung, Haribi, Kekse, Mettwurürstchen, Schokolade.

Das Örtchen

Merit Amun mit Herzchenhaus


Nach der Ankunft zeigte sich Uitklippan als "Hafen" von der einfachsten Seite.
Kein Strom (daher auch kein Blogeintrag an diesem Tag),
keine Dusche, die offene Toilette war als Mühllager missbraucht.
Nachdem Jürgen das zweite stille Örtchen - oder auch Herzchen-Haus - aufgeschraubt hatte,
gab es wenigstens eine Basismöglichkeit.

Zum Abendessen gab es dann Pellkartoffeln mit Hering, wahlweise in Sahne- oder Joghurtsauce.

Nach dem Essen gab es dann noch vielfältige Versuche ein paar schöne Fotos zu machen.
Der Leuchtturm von Uitklippan

Flocke am Horizont
Ich habe leider den falschen Standort erwischt, so dass meine Ausbeute nicht gross war.


Flocke hat da schon mehr geschafft.


Zum Abend kamen dann noch zwei weitere Boote.
Damit lagen vier Boote schön verteilt im Hafenbecken.

Da wir morgens früh hoch wollten - 50sm nach Christiansö - lagen wir auch entsprechend früh im Bett.

Tag 8 - Abfahrt

Heute geht es zu den Erbseninseln.
Sonne, keine Wolken und nur wenig Wind.

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Freitag, 16. Mai 2014

Tag 7 - Eine Insel

Wir sind bei schönem Wind schnell mal nach Utklippa gefahren.
Kleines Inselchen - back to the roots:
kein Strom
kein WC
keine Dusche
fast keine Menschen - ein weiteres Boot
viel Natur

Mehr vom heutigen Tag gibt es dann morgen.

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Tag 7 - Abfahrt

Es geht in Richtung Utklippan

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Tag 6 - Karlskrona, die Fahrt durch die Schären

Mit einem Tag Verspätung:
Nach der gestrigen Sonnenankunft, ging es heute morgen auch wieder sonnig weiter.
Ohne genaue Temperaturangabe wurde trotzdem draußen gefrühstückt.
Nur die Harten .....


Und dann ging der Kitsch weiter, blauer Himmel, glitzernde Wellen.
So glitten wir durch die Schären, anfangs mit Motor im weiteren Verlauf wurde dann auch gesegelt.
Zum einen weil der Wind etwas auffrischte und zum anderen weil es dann auch etwas mehr Platz gab.

Alles in allem eine ruhige Sonnentour.




Zwischenmahlzeiten


Und wir Segeln

Hier sieht man die Gopro am Rumpf


Ich hatte auch zum ersten Mal die Gopro aussen am Rumpf befestigt.
Der Saugnapf hat gehalten, allerdings sind die Aufnahmen nicht sehr spektakulär, dafür war das Wetter einfach zu ruhig.
Ich schaue mal, dass ich in den nächsten Tagen ein paar Filmschnippsl nachliefere.

Nach 34sm waren gegen halb sechs in Karlskrona. Auch hier zeigte sich, dass die Saison in Schweden noch nicht eröffnet ist.
Der Gästehafen war fast leer, vom Hafenmeister nichts zu sehen und vor dem Service-Container standen wir auch ratlos.
Zutritt nur mit Code, gut geraten - mit der "2014" gab es den Zutritt zur Behindertentolette, ein wenig bequemer als das Örtchen an Bord.
Die Gopro kann auch Fotos

Das Örtchen

Ein Ehepaar, dass neben uns lag, gab den Tip, wo ein gutes chinesisches Restaurant sei.
Nach kurzem Nachdenken machten wir uns dann auf den Weg.
Für einen überschaubaren Preis gab es ein gutes Essen.

Morgen geht es dann mit einem überschaubaren Schlag nach Utklippan.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Tag 05 - Karlshamn

Aufgrund der Netzprobleme gibt es den gestrigen Tag (von Locke) erst heute:

Von Simrishamn fuhren wir heute nach Karlshamn.
Nachdem wir die Untiefenentonne vor Simrishamn mit bedenklichen 25 Meter Wassertiefe umrundet hatten starteten wir einen Segelversuch.
Trotz Vollzeug und optimaler Trimmung war nicht mehr als zwei Knoten rauszuholen. Bei 40 Seemeilen, die vor uns lagen, blieb also nichts anderes als zu motoren.

Auch sonst spielte das Wetter nicht mit. Von bewölkt und diesig ging es natlos in eine Nebelbank über.
Diese gab uns die Gelegenheit unser Wuwusela-Nebelhorn, das wir zunächst für eine Chipsdose gehalten hatten, zu testen.
Auch unsere Premiere mit dem Radar verlief erfolgreich, da kurz hinter uns ein Motorschiff fuhr.

Nach der Nebelbank begrüßten uns die Schäreninsel Hanö in schönstem Sonnenschein. Auch wenn es reißvoll gewesen wäre dort anzulegen, fuhren wir weiter.




Statt dessen belohnten ich die Crew mit leckeren Krabbenbrötchen, deren Zubereitung mir bei dem immensen Seegang von 5 cm Welle noch so grade gelang.




Unsere nachfolgende Kurzeinweisung in die besondere Schärenbetonnung konnten wir bei der Einfahrt nach Karlshamn direkt in der Praxis testen.


Im Stadthafen standen uns die schönste Box zur Verfügung, allerdings ohne Duschen und Toiletten, da der Hafen erst Ende Mai geöffnet wird.




Geschlossene Versorgungseinheit

Ein super freundlicher Schwede, der mich mit seinem Wagen bis zum Touristoffice fuhr (seit 5 Minuten geschlosssen),
riet uns zum Fischerhafen zu fahren, was wir letztlich auch in die Tat umsetzten.


Allerdings stellte sich heraus, dass es dort mit der Wassertiefe kritisch ist, In der nächsten Bucht wurden wir allerdings mit einem wunderschönen, ruhigen (Schären-)Hafen belohnt.



So richtig warm ist es nicht, aber der Himmel ist blau.



Maggi ist jetzt noch kurz unterwegs, um den absolut runden Vollmond zu fotografieren. Aber jetz genug von dem Kitsch.
Um 20 vor 12 wird es Zeit in die Koje zu kriechen und von der morgigen Scherenfahrt bei angesagt schönem Wetter zu träumen.

Locke