Samstag, 24. August 2013

Tag 10

Kurz und bündig:
Getrödelt und eine Runde durchs Tal der Ibie

Beim Wetter lässt sich nichts Neues vermelden.

Es ging zum Trödelmarkt nach Lavilledieu. Auch hier gab es das übliche Angebot.
Einfach mal nur schauen und staunen. So durch die Gassen schlendern und das Ganze auf sich wirken lassen.
Die anderen sind dann weiter nach Aubernas, noch weiter Trödel schauen.
Mir war es dann einfach zu heiß, so mit Stiefel und Lederhose.

Also auf nach Villeneuve-de-Berg. Dort im Schatten bei Kaffee und Orangina die dörfliche Mittagsruhe genießen und etwas "abkühlen".

Ich war so entspannt oder träge, dass ich das noch nicht einmal im Bild eingefangen habe.
Von dort dann noch eine Schleife durchs Ibie-Tal, schöne Strassen, viele Kurven, wenig Verkehr und ganz viel Landschaft.
Bilder wie gesagt .....

Insgesamt rund 50 Km entspannt gerollt.




abends auf der Terrasse

Tag 9

Kurz und bündig:
Noch fauler.

Die anderen waren unterwegs, Markus und ich haben vorgesägtes Holz "geerntet".
Das reicht auch für den Tag!

Das Wetter wie gehabt.


Tag 8

Kurz und bündig
Ziemlich fauler Tag

Morgens waren wir in Aubenas die Vorräte auffüllen und nachmittags umfüllen.
Das Wetter ist halt Südfrankreich, wenig Wolken und um die 30 Grad.

Im Tal lässt sich dabei immer gut aushalten, da hier eigentlich immer ein leichter Wind geht.

Das Motorrad und Kameras hatte Pause.




Tag 7


Kurz und bündig:
Trödelmarkt und Pic-nic

Morgens gegen sieben Uhr aufgestanden und der übliche Morgenkaffee.
Es war recht frisch (17 Grad), also lange Hose und Langarm-Shirt.
Das Morgengrau verschwand und der Himmel wurde blau.

Heute war ein "Aktionstag" angesagt. Es ging zum Trödelmarkt nach Antraigues.
Die übliche Bandbreite. "Echt" Antikes bis hin zum gebrauchten Kinderspielzeug.
Zu Beginn gefiel Martin ein kleiner Küchentisch (10 €). Im weiteren Verlauf hat aber keiner etwas gefunden.
War aber schon interessant. Auf dem Rückweg der Tisch. Birgit war sehr skeptisch, Martin hatte aber auch schon einen Platz. Das Ganze beendete der Verkäufer mit dem Preis von drei Euro, da konnte niemand mehr nein sagen.





Weiter ging es dann in Richtung Mezilhac. Unterwegs noch eine kurze Kaffee/Panache-Pause am Col de 4 Vios. Hier hatte ich schon auf der Hinfahrt einen Kaffee getrunken.

Dann weiter in einer Seitenstrasse zum Pic-nic gehalten. Der Tisch dafür hatten wir ja nun auch.
Die Höhe von rund tausend Meter brachte eine angenehme Temperatur mit sich.

Dazu noch ein paar Bilder.




Abends gab es dann selbstgemachte Nudeln von Frauke und Markus.



Rochecolombe




Tag 6


Kurz und bündig:
Ein ganz fauler Tag :)

Ich bin morgens nur losgefahren, um Baguette, Croissant und Pain au chocolat zu kaufen.
Damit war der Tag schon "gerettet".
Gegen neun Uhr sind dann Magdalena und Marius gen Heimat Hause gefahren. Für die beiden waren damit zwei Wochen Frankreich beendet.
Ich habe nachmittags noch 1,5 Stunden geschlafen! Die Fahrtage und die letzten Wochen verlangten nach Ruhe.
Es war Mistral-Wetter, relativ windig und maximal 27 Grad, aber auch ein paar Wölkchen zusehen. Im Tal ließ es sich ohne großes Schwitzen prima aushalten.
Abend hat es sich dann doch etwas abgekühlt, so dass die lange Hode und ein Langarm-T-Shirt angesagt.
Gegen 22:30 Uhr war dann Schluss für mich. Ich bin sofort eingeschlafen und habe nichts mehr mit bekommen.

Passend zu meinem Bewegungsradius gibt es auch nur ein paar kleine Impressionen.

Birgit

eine kleine Leckerei

die Küche

Martin bei der "Arbeit"




Gruß aus der Sonne
Magnus

Freitag, 23. August 2013

Tag 5
Kurz und bündig:
Abfahrt 8:10, Ankunft 16:15 Uhr Rochecolombe - Birgit & Martin
Kilometer 310, Nettofahrzeit 6:09 St.
Trocken, Bordtermometer 17 - 28 Grad
Kuren ohne Ende

Noch ein paar Bilder vom Hotel in L`Arbresle.
Wie man sieht nix typisch Französisches.



Mit dem Video hochladen hat es leider nicht geklappt. Die Verbindung war morgens recht wackelig und die Upload-Geschwindigkeit minimal.


Der Weg führte von L'Abresle, über Monbrison, St. Bonnet-le-Chateau nach Le-Puy-en-Velay.
Von dort dann nach Rochecolombe.
Das Wetter war wast dann ganzen Tag ziemlich bedeckt und kühl, so dass ich immer wieder überlegt habe, das langarm-T-Shirt anzuziehen.
Dummerweise hatte ich es tief im roten Sack :)
Wieder etwas gelernt, so etwas immer schnell vefügbar zu halten.
Bedingt durch die "Sonnenarmut" habe ich dann auch keine größeren Pausen eingelegt.
Es ging teilweise bis 1.500 Meter hoch, da durfte es auch schon mal etwas kühler werden.
Die Fahrstrecke war anfangs noch recht kurvig mit einigen Steigungen, flachte aber dann im Loere-Tal etwas ab.
So ging es dann bis Le-Puy. on dort waren es laut Tom noch 110 km, Fahrzeit 2:40 Stunden.
Die doch recht lange Zeit hat mich schon etwas gewundert, da die gerechneten Zeiten eigentlich immer bei einem Durchschnitt von gut50 Km/h lagen und auch passten.
Erst ging es recht gemächlich bergauf Richtung Gerbier de Jonc, Und dann ging es los. Kurve an Kurve, bergauf, Bergab.
Voila, so hat ich es mir gewünscht. Ab zwei kam dann auch die Sonne durch, in Verbindung mit engen Strassen, noch engeren Kurven, Rollsplit und Sand war nix mehr von Kühle zu spüren.
Die GoPro lief bis zur letzen mAh. Da sind o einige GB an Videos zusammen gekommen, also viel Arbeit :)







Col de 4 Vios

Le-Puy


Und irgendwann tauchten dann bekannte Ortsnamen auf, noch einmal getankt und ich war da.
Die letzen drei hundert Meter noch mit dem Gepäck zu Fuß.
Großes Hallo dann bei meiner Ankunft.
Das erste Bier hat dann gut gezischt :)

Abends gab es gegrillte Sardinen und ich bin um 22:00 Uhr ko ins Bett gefallen.
Ein perfekter Fahrtag .......

Montag, 12. August 2013

Tag 4

Kurz und bündig:

Abfahrt 8:30, Ankunft 17:15 Uhr L'Arbresle - Hotel L'Adresse
Kilometer 313, Nettofahrzeit 6:12 St.
Trocken, Bordtermometer 17 - 26 Grad
Und dann kamen die Berge

Noch ein paar Bilder von Montbard.
Das Hotel heisst natürlich Hotel de la Gard. Mein Französich ist ziemlich eingerostet :(
Und in Montbard hält sogar der TGV, hab ihn gesehen.




Der Weg führte von Montbard über Saulieu, Autun, Cluny nach L'Abresle.

Bis Autun war es noch ein gemächliches Rollen mit ein paar leichten Steigungen. Ab dann ging es aber
schon deutlcher zur "Sache" mit Steigungen und Kurven. Man siehts auch an der längeren Fahrzeit.
Es gab Abschnitte, da reihte sich Kurve an Kurve. Sicherlich kein Vergleich zu den Alpen, aber schon anstrengender.
Und absolut super, wenn es dann noch durch Wälder ging. Da merkte ich sofort die Abkühlung.

Insgesamt war das Wetter schon durchgehen sommerlich, auch wenn es heute morgen beim Start nicht so aussah.
Auf jeden Fall war ich bei meiner Ankunft durchgeschwitzt und ziemlich ko (Kurven + Wärme)

Cluny



Saulieu

Vorsicht! So sehen Bahnübergänge auf Nebenstrecken aus.



Un dann die Hotelsuche :)
Erster Versuch das Bahnhofshotel - Mr. Bates lässt grüßen :)
Das nächste sah geschlossen aus oder ich habe den Eingang nicht gesehen.
Nun sitze ich in so einem modernen Teil, nix typisch französisches.Aber Wifi :)
Bilder gibt es morgen früh.

Mal schauen, wo ich morgen bin.
Falls ich bis zur Ardeche komme, werden die Blog-Einträge erst einmal unrelmäßig kommen.
Da gibt es kein Internet, aber ich schaue mal.
Spannend wird es dann auf em Rückweg über und durch die Alpen.
Alle gebuchten Hotels haben WiFi, hoffentlich klappt es.
In der Zwischenzeit versuche ich auch noch ein paar mehr Video-Sequenzen aufzubereiten

Hier sollte noch eine Flachbahnsequenz stehen.
Qualität naja, ungeschnitten

Gruß
Magnus

Sonntag, 11. August 2013

Tag 3

Kurz und bündig:

Abfahrt 8:30, Ankunft 16:15 Uhr Montbard - Hotel du Gard
Kilometer 321, Nettofahrzeit 5:45 St.
Trocken, Bordtermometer 17 - 26 Grad
Rollen durch Lothringen


Heute keine Abschnitte.
Der Weg führte von Verdun über Vaucouleurs nach Chaumont und dann nach Montbard.

Das Ganze lässt sich schlecht in Worten oder Bildern wiedergeben.
Überhaupt nichts Spektakuläres. Ein entspanntes dahin Rollen durch Felder, Wiesen und Wälder.
Ab und an mal ein Dorf. Insgesamt wenig Menschen und so gut wie kein Verkehr.
Immer das Gefühl, irgendwo geht was richtig Großes ab, alle sind da und ich habe freie Fahrt.
Jippie hiey, oder so ähnlich.

Noch etwas zum Tom.
Es macht wenig Sinn seinen Zielpunkt - also bei mir die Ardeche - vorzugeben, ihn rechnen zu lassen und dann losfahren.
Dann fährt man 1.500 Kilometer, sieht keine Cafes, Tankstellen und Hotels.
Auf die beiden letzten könnte ich ja verzichten .....

Die Strecke nach Verdun war da auch schon zulang. Aber glücklicherweise habe ich für den Restweg zur Ardeche mehrere kurze Abschnitte erstellt.
So war heute gegen zehn Tanken in Vaucouleurs eingeplant und anschließend gab es dort einen Kaffee in einem kleinen, klassischen französischen Straßencafe.
Da wird man auch als Fremder von neuen Gästen noch per Handschlag begrüßt.
Urlaub ich bin angekommen.

In Vaucouleurs zeigte ein Srassentermometer noch 16 Grad (im Schatten). Aber je weiter es südlich
ging, um so wärmer wurde es, so dass mein morgenliches Frösteln schnell vergessen war.
Aber insgesamt alles im "Rahmen", so richtig geschwitzt habe ich noch nicht.

Ein Wort (oder so) zu den französischen Strasse:
1. Der Todfeind jedes Motorradfahrers ist allgegenwärtig: der Rollsplitt
Glücklicherweise gibt es ihn meistens großflächig, also eher nicht überraschend als kleine Fläche in der Kurve.
Also allzeit bereit sein.
2. Die Straßenbauer lieben so richtig fette konkave Puckel, ist immer wieder spannend, was dahinter so auftaucht: Autos, Kurven, Rollsplitt ......

Trotz des entspannten Rollens heute, immer hellwach ....

So noch ein paar Bilde von unterwegs

Joinville


Joinville - was sagt der TÜV wohl dazu?
Chaumont - Den Kaffee in der Sonne habe ich genossen

Zigarettenpause

Wie der Name es schon sagt, heute bin ich im Bahnhofshotel.
Alles etwas seltsam, ganz oben unterm Dach mit fast nur Schrägen, gefühlt sauber.
Aber: Die Kuh steht in einer Garage!!!!!! Das Internet funtioniert. +++
Das Essen war auch ok, das "Übliche": Kir - Fisch - Weiswein - Käse - Kaffee

Je nach dem wie das Video von gestern so funktioniert, gib es noch mehr Videoschhnippsel.
Es halt etwas Zeitaufwendig, mal schauen, was in der Ardeche-Woche so geht.

Eigentlich plotte ich den gesamten Weg auf dem Handy mit, vielleicht bekomme ich das ja auch noch
optisch geliefert.

Mal schauen, wo ich morgen bin

Gruß
Magnus

Tag 2

Gestern gab es nur ein theoretisches Internet, also der Nachtrag

Kurz und bündig:

Abfahrt 8:25, Ankunft 14:45 Uhr Verdun - Hotel La Cloche d`or
Kilometer 251, Nettofahrzeit 4:32 St.
Trocken, Bordtermometer 17 - 22 Grad
Von der Mosel zur La Meuse

Traben-Trabach-Impressionen am Morgen




In Abschnitten:

1. Trotz der eingegeben üblichen Option gegen den Tom entlang der Mosel gefahren.
Sicherlich nicht extrem kurvig aber einfach schön zu fahren.
Heute Morgen war außerdem nichts los, um so besser.
2. Dann kurz vor Trier dem Tom "gehorcht".

Also wieder im Zick-Zack etwas "orientierungslos" durch die Landschaft.
Der Teil durch Luxemburg ist nicht ganz so spannend, da relativ flach und offen.
Aber von Luxemburg Stadt habe ich nichts gesehen. Der Weg führte mich nördlich dran vorbei
und dann Richtung Verdun, durch geschichtsträchtige Wälder.

Das Wetter war den ganzen Tag relativ bedeckt, insgesamt T-Shirt-Wetter.
Die Luft war aber auf dem Motorrad relativ kühl, so dass ich kurz vor dem Frösteln war und
zwischendurch an die rote Stramplerhose gedacht habe.
Daher habe ich mir dann auch in Verdun ein Hotel gesucht, obwohl meine Grobplanung
noch ein paar Kilometer mehr vorgesehen hatte.

So habe ich dann etwas Stadt-Gucken gemacht, dabei ein paar Bilder geschossen und einfach relaxt.
Das Hotel hat auch ein Restaurant, so gab es dann eine sehr gute gemischte Fischplatte in
Sahne-Lauch-Soße, daher "musste" ich die sehr guten Crevetten das erste Mal in meinem Leben
mit Messer und Gabel essen. Hat gut geklappt, ohne dass es eine große Schweinerei gab.








Also ein Gourmet-Abend: Kir - Fisch - Weißwein - Creme caramel - Kaffee

Ein Wort zum Hotel, für 57€ etwas grenzwertig aber sauber. Das Essen hat es dann herausgerissen.

Morgen geht es dann weiter Richtung Süden. Ich bin mal gespannt, wo ich lande.

Gruß
Magnus

Auf die Schnelle habe ich mal eine ungeschnittene Sequenz von der GoPro zusammen gedampft.
Qualität ist mäßig, aber mal um ein wenig Motorradgefühl rüber zubringen.


Freitag, 9. August 2013

Tag 1

Kurz und bündig:

Abfahrt 8:20, Ankunft 16:30 Uhr Traben-Trarbach - Central-Hotel
Kilometer 399, Nettofahrzeit 6:02 St.
Trocken, Bordtermometer 17 - 25 Grad
Supertag mit unendlich vielen Kurven

In Abschnitten:

1. 125 Kilometer BAB bis Swifttal
.... naja ....

Erster Stop nach der Autobahn, rote Hose aus












2. 125 Kilometer bis Dasbourg (Luxemburg)
langsames Einfahren mit schon viel Spass




Erster Halt (mal wieder), Tanken in Luxemburg und in der Sonne einen schönen Kaffee genießen.
Zwanzig Meter weiter links ist Deutschland



Und wie die GoPro das Ganze sieht.

3. 50 Kilometer bis Echternach, entlang der Our.
Diese Strecke habe ich schon ein paar mal genossen und so war es heute wieder.
Einfach eine Superstrecke mit vielen Varianten.
Mal in Deutschland, mal in Luxemburg und immer eine eine neue Schleife,
die ich noch nicht gefahren bin.







Echternach

4. 100 Kilometer von Echternach quer rüber nach Traben-Trarbach.
Nicht mal die Mosel gesehen (das kommt morgen), aber wieder viele schöne Kurven.

Hauptdarsteller des Tages:

Mein TomTom.
Endlich mal die Option "Kurvenreiche Strecke" richtig genutzt.

Vorab, falls jemand immer genau wissen will, wo er ist, dies nicht nutzen.
Es geht im wilden Zick-Zack durch die Landschaft.
Teilweise über Wege, bei denen ich gedacht habe, gleich stehe ich in irgendeinen Kuhstall
und der Tom lacht mich aus.
Einmal bin ich ein einem Abzweig vorbei gerollt, weil ich dachte, das kann es nicht sein.
..... "Bitte wenden"

Scheinbar wird in der Eifel das Spiel gespielt
"Wir sperren Ortsdurchfahrten".

Das wird dann bei der obigen Option recht lustig, da die Eifel dann doch nicht so viele Strassen hat.
Und der Tom wurde ganz "seltsam":
1. "Bitte wendeen", war mir dann klar.
2. Wir fahren ein paar hundert Meter und dann, "Bitte rechts, dann links, dann links".
Und ich kam mir auf dem Bildschirm entgegen.
Da habe ich beim ersten Mal doch gestaunt.
3. Da 2. nicht geklappt hat, wird rasend schnell dann doch eine neue Route berechnet.

Insgesamt hat mich diese Eifel-Spezialität ca. eine halbe Stunde mehr Fahrzeit gekostet
und 25 Kilometer mehr Kurven gebracht :).

Und irgendwie war heute bei der "Kurvenreichen Strecke" auch die Option "freie Fahrt" eingebaut.
Kaum mal hinter irgend einer "Schnecke" gegondelt, meistens war ich auf den kleinen Strassen alleine.

Mal schauen, wie sich das Morgen darstellt.

Das Central-Hotel ist wieder wie erwartet:
Klein, einfach, familiär und gutes Essen.

So und nun hau ich mich hin.

Bis Morgen
Magnus